Eingesetzt vom Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen ist Francesca Albanese seit 2022 UN-Sonderberichterstatterin für die Menschenrechtslage in den besetzten palästinensischen Gebieten.
Mit ihren kritischen Berichten über die völkerrechtswidrige israelische Besatzungspolitik zählt sie mittlerweile zu den wichtigsten internationalen Stimmen gegen Israels Genozid in Gaza sowie seine Politik der Apartheid und Vertreibung in Palästina.
Mit Anfeindungen und Diffamierungen versuchen proisraelische Kreise immer wieder, ihr mutiges Auftreten zu diskreditieren. Das menschenrechtliche Engagement von Francesca Albanese verdient jedoch höchsten Respekt und Anerkennung.
Im Rahmen ihrer Tätigkeit lebte Francesca Albanese einige Jahre in Jerusalem. Aus dieser Zeit stammen die in diesem Buch versammelten Geschichten und Begegnungen.
Allen gemein ist der eindringliche und tief berührende Blick der Autorin auf das Leben in Palästina. Dabei steht der Alltag vor allem jener Menschen im Zentrum, deren Stimmen selten Gehör finden.
Auf der Grundlage ihrer Arbeit als Beobachterin in den besetzten Gebieten verknüpft Albanese persönliche Erlebnisse, Gespräche, Zeugnisse und Geschichten. Duch den Austausch - auch mit jüdischen - Menschenrechtsexpert:innen (Eyal Weizman), Ärzt:innen (Ghassan Abu Sitta) und Fachleuten für internationales Recht legt sie offen, was im Schatten der globalen Gleichgültigkeit in Palästina wirklich geschieht.
Das Buch ist eine vielschichtige Mischung aus Personenbeschreibungen, rechtlicher Analyse und politischer Reflexion.
Die Handlung entfaltet sich anhand von zehn Geschichten, die in ihrer Verschiedenheit durch ein gemeinsames Schicksal verbunden sind: ein Leben im Zeichen eines fortwährenden ererbten Unrechts und Leids.
Albanese führt die Leser:innen zu konkreten Schauplätzen, Checkpoints, zu zerstörten Häusern und lässt die Betroffenen dabei selbst zu Wort kommen. Eindringlich berichten diese über ihren Alltag voller Schikanen, Demütigungen, Entrechtung, Unsicherheit und Unterdrückung aber auch von Widerstand und Standhaftigkeit gegen die Besatzung.
Eines der Kapitel schildert das Schicksal von Hind Rajab, einem sechsjährigen Mädchen, das in Gaza im israelischen Kugelhagel ums Leben kam. Ihre Geschichte steht exemplarisch für das Leid vieler Kinder, die in Palästina geboren werden und sterben, ohne je Frieden gekannt zu haben.
Albanese verbindet die Einzelschicksale mit größeren Zusammenhängen des Konflikts, wie der Geschichte der Besatzung, dem Völkerrecht, dem Gazakrieg und der internationalen Verantwortung. Sie spricht über Vertreibung, Enteignung, Rechtlosigkeit und fragt, was es bedeutet, wenn die internationale Gemeinschaft wegsieht oder stillschweigend zustimmt.
Immer wieder macht sie deutlich, dass die von ihr erzählten Geschichten keine Ausnahmen sind, sondern Teil eines Systems, das Gewalt und Ungerechtigkeit alltäglich macht. Die verschiedenen Geschichten sprechen aber auch von Würde und Mitgefühl, von der Fähigkeit, durch Zuhören zu verstehen und ideologische Barrieren zu überwinden. Insgesamt kommt diesem besonderen Buch der große Verdienst zu, die gängige Wahrnehmung des Israel-Palästina-Konflikts in Frage zu stellen sowie deutlich die Stimme für Gerechtigkeit und Menschlichkeit zu erheben.
Francesca Albanese wurde 1977 in Ariano (Kampanien) geboren. Sie studierte in Pisa und London Jura mit dem Schwerpunkt Menschenrechte. Anschließend war sie u.a. Mitbegründerin des Global Network on the Question of Palestine.
Zusammen mit Lex Takkenberg veröffentlichte sie 2020 das Buch Palestinian Refugees in International Law. Als Menschenrechtsexpertin arbeitete sie viele Jahre für die Vereinten Nationen, so für den Hohen Kommissar für Menschenrechte und das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA).
Als erste Frau in diesem Amt wurde sie 2022 UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten palästinensischen Gebiete.
2025 verlängerte der UN- Menschenrechtsrat diese Amtszeit bis 2028. Im März 2024 legte Albanese ihren Bericht Anatomie eines Völkermords vor, in dem sie Israels Vorgehen im Gazakrieg als Genozid bezeichnete. Die italienische Originalausgabe sowie die Übersetzungen in mehrere andere Sprachen wurden in den Medien hochgelobt.
Nachdem mehrere deutsche Verlage aufgrund der israelkritischen Haltung von Francesca Albanese eine deutsche Ausgabe ihres Buches ablehnten, freut sich der Palmyra Verlag sehr, das aufrüttelnde Buch dieser unerschrockenen, mutigen Frau zu verlegen. Es handelt sich dabei um das erste Buch von Francesca Albanese in deutscher Sprache.
Für einen engagierten kleinen Verlag ist solch eine Veröffentlichung stets mit einem beträchtlichen finanziellen Risiko verbunden. Über Interessenten, die sich an der Finanzierung der Herstellungskosten dieses Buches beteiligen möchten, würde sich der Verlag daher sehr freuen.
(Buch - Aus dem Italienischen von Linda Michels, ca. 280 Seiten Broschur ca. 24,00 - Erscheinungstermin: voraussichtlich November/Dezember 2026)
Herstellerinformationen
Palmyra Verlag
Hauptstraße 64
69117 Heidelberg
Telefon 06221/165409
palmyra-verlag@t-online.de
www.palmyra-verlag.de
Mit ihren kritischen Berichten über die völkerrechtswidrige israelische Besatzungspolitik zählt sie mittlerweile zu den wichtigsten internationalen Stimmen gegen Israels Genozid in Gaza sowie seine Politik der Apartheid und Vertreibung in Palästina.
Mit Anfeindungen und Diffamierungen versuchen proisraelische Kreise immer wieder, ihr mutiges Auftreten zu diskreditieren. Das menschenrechtliche Engagement von Francesca Albanese verdient jedoch höchsten Respekt und Anerkennung.
Im Rahmen ihrer Tätigkeit lebte Francesca Albanese einige Jahre in Jerusalem. Aus dieser Zeit stammen die in diesem Buch versammelten Geschichten und Begegnungen.
Allen gemein ist der eindringliche und tief berührende Blick der Autorin auf das Leben in Palästina. Dabei steht der Alltag vor allem jener Menschen im Zentrum, deren Stimmen selten Gehör finden.
Auf der Grundlage ihrer Arbeit als Beobachterin in den besetzten Gebieten verknüpft Albanese persönliche Erlebnisse, Gespräche, Zeugnisse und Geschichten. Duch den Austausch - auch mit jüdischen - Menschenrechtsexpert:innen (Eyal Weizman), Ärzt:innen (Ghassan Abu Sitta) und Fachleuten für internationales Recht legt sie offen, was im Schatten der globalen Gleichgültigkeit in Palästina wirklich geschieht.
Das Buch ist eine vielschichtige Mischung aus Personenbeschreibungen, rechtlicher Analyse und politischer Reflexion.
Die Handlung entfaltet sich anhand von zehn Geschichten, die in ihrer Verschiedenheit durch ein gemeinsames Schicksal verbunden sind: ein Leben im Zeichen eines fortwährenden ererbten Unrechts und Leids.
Albanese führt die Leser:innen zu konkreten Schauplätzen, Checkpoints, zu zerstörten Häusern und lässt die Betroffenen dabei selbst zu Wort kommen. Eindringlich berichten diese über ihren Alltag voller Schikanen, Demütigungen, Entrechtung, Unsicherheit und Unterdrückung aber auch von Widerstand und Standhaftigkeit gegen die Besatzung.
Eines der Kapitel schildert das Schicksal von Hind Rajab, einem sechsjährigen Mädchen, das in Gaza im israelischen Kugelhagel ums Leben kam. Ihre Geschichte steht exemplarisch für das Leid vieler Kinder, die in Palästina geboren werden und sterben, ohne je Frieden gekannt zu haben.
Albanese verbindet die Einzelschicksale mit größeren Zusammenhängen des Konflikts, wie der Geschichte der Besatzung, dem Völkerrecht, dem Gazakrieg und der internationalen Verantwortung. Sie spricht über Vertreibung, Enteignung, Rechtlosigkeit und fragt, was es bedeutet, wenn die internationale Gemeinschaft wegsieht oder stillschweigend zustimmt.
Immer wieder macht sie deutlich, dass die von ihr erzählten Geschichten keine Ausnahmen sind, sondern Teil eines Systems, das Gewalt und Ungerechtigkeit alltäglich macht. Die verschiedenen Geschichten sprechen aber auch von Würde und Mitgefühl, von der Fähigkeit, durch Zuhören zu verstehen und ideologische Barrieren zu überwinden. Insgesamt kommt diesem besonderen Buch der große Verdienst zu, die gängige Wahrnehmung des Israel-Palästina-Konflikts in Frage zu stellen sowie deutlich die Stimme für Gerechtigkeit und Menschlichkeit zu erheben.
Francesca Albanese wurde 1977 in Ariano (Kampanien) geboren. Sie studierte in Pisa und London Jura mit dem Schwerpunkt Menschenrechte. Anschließend war sie u.a. Mitbegründerin des Global Network on the Question of Palestine.
Zusammen mit Lex Takkenberg veröffentlichte sie 2020 das Buch Palestinian Refugees in International Law. Als Menschenrechtsexpertin arbeitete sie viele Jahre für die Vereinten Nationen, so für den Hohen Kommissar für Menschenrechte und das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA).
Als erste Frau in diesem Amt wurde sie 2022 UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten palästinensischen Gebiete.
2025 verlängerte der UN- Menschenrechtsrat diese Amtszeit bis 2028. Im März 2024 legte Albanese ihren Bericht Anatomie eines Völkermords vor, in dem sie Israels Vorgehen im Gazakrieg als Genozid bezeichnete. Die italienische Originalausgabe sowie die Übersetzungen in mehrere andere Sprachen wurden in den Medien hochgelobt.
Nachdem mehrere deutsche Verlage aufgrund der israelkritischen Haltung von Francesca Albanese eine deutsche Ausgabe ihres Buches ablehnten, freut sich der Palmyra Verlag sehr, das aufrüttelnde Buch dieser unerschrockenen, mutigen Frau zu verlegen. Es handelt sich dabei um das erste Buch von Francesca Albanese in deutscher Sprache.
Für einen engagierten kleinen Verlag ist solch eine Veröffentlichung stets mit einem beträchtlichen finanziellen Risiko verbunden. Über Interessenten, die sich an der Finanzierung der Herstellungskosten dieses Buches beteiligen möchten, würde sich der Verlag daher sehr freuen.
(Buch - Aus dem Italienischen von Linda Michels, ca. 280 Seiten Broschur ca. 24,00 - Erscheinungstermin: voraussichtlich November/Dezember 2026)
Herstellerinformationen
Palmyra Verlag
Hauptstraße 64
69117 Heidelberg
Telefon 06221/165409
palmyra-verlag@t-online.de
www.palmyra-verlag.de