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Flashbacks Vol. 3: Hot and Sexy - Kopulationsblues

Als bei uns das nackte Frauenknie noch als skandalös und unschicklich galt und Frauen beim Sex eher auf das Mutterkreuz als auf einen Höhepunkt hoffen sollten, war Sex das dominierende Thema des Blues. Man nannte diese Songs Copulation-Blues"."
Art.Nr.: TRI-00062
Flashbacks Vol. 3: Hot and Sexy - Kopulationsblues
Label: Trikont
2 Wochen
10,00 € inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten.

150 Highlights aus dem unüberschaubaren Fundus von amerikanischem Jazz, Blues, Folk und Popular Music der 30er und 40er Jahre ausgewählt, nach Themen neu zusammengestellt.

Diese Musik, die bei uns damals verboten war und als entartet” galt, war in Amerika der erste große Anfang einer neuen Kultur: der Popmusik, die national Wellen schlug, verbreitet durchs Radio und die neue Schallplattenindustrie. Die erste Formierungsphase moderner musikalischer Massenkultur speiste sich aus einem ungeheuren Reservoir an Livemusik und begnadeten Musikern, deren Intensität und Vielfalt ohne Beispiel ist. Und die angefeuert und “ausgebildet” wurden in den Clubs der Städte, von einem begeisterten und kompetenten Publikum, das sich so praktisch seine Musik aktiv selbst gestaltete.

Verschüttete Wurzeln, unbekannte Preziosen, bisher ungehörte Klangschätze werden hier, zum größten Teil erstmals in Deutschland zu Gehör gebracht.

Musik, hauptsächlich aus der Zeit zwischen Weltwirtschaftskrise und Weltkrieg II, als die meisten Amerikaner zwischen Depression und Hoffnungen hin- und hergerissen waren. Und für sich selbst auch die Frage beantworten mussten, warum in einem Krieg sterben, weit weg, jenseits des Atlantik, der sie eigentlich nichts angehen musste. Songs also, in denen sich immer auch die Lebensstile und Wünsche spiegeln, als wichtiges Fundament im Kampf von Freiheit vs. Diktatur.

Herausgeber: Werner Pieper – seit vielen Jahren Verleger von MedienXperimenten und Gegenkultur.

Auf sechs prallvollen CDs präsentiert Trikont populäre Musik der ersten Hälfte des 20ten Jahrhunderts als kulturelles Kraftwerk voller Widersprüche. Angefangen hat die ganze Geschichte vielleicht 1933, als die Nazis die Verbindung der deutschen Kultur zur Moderne im Zeichen der “Entarteten Kunst” kappten. Zumindest spielte die von Werner Pieper herausgegebene Reihe mit dem Gedanken, dass fiktive Großeltern , wären sie denn beim Hören dieser Musik erwischt worden, vielleicht mit KZ bestraft worden wären. Gleichzeitig berichtet das von Pieper zusammengetragene Material den Nachgeborenen auf einer Parallelschiene vom subversiven Potential populärer Musik. Beide Konzepte haben nicht notwendig etwas miteinander zu tun und sind vielleicht auch lediglich Rationalisierungen seiner Entdeckerfreude in den Archiven des Populären. 155 Songs aus den Jahren zwischen 1913 und 1947 sind hier versammelt, und derjenige, dem beim Durchhören des Materials keine wohligen Schauer über den Rücken laufen, muss schon über ein sehr gutes Archiv verfügen…”

Titel

01. You Can’t Tell The Difference After Dark (Alberta Hunter)
02. New Rubbing On That Darn Old Thing (Oscar’s Chicago Swingers)
03. He Hadn’t Up Till Yesterday (Sophie Tucker)
04. I Wonder Who’s Boogiein’ My Woogie Now (Oscar’s Chicago Swingers)
05. Bring It On Home To Grandma (The Mississippi Mud Mashers)
06. Wet It(Let The Good Work Go On) (Frankie Jaxon “Halfprint” with The Harlem Hamfats)
07. Nobody’s Sweetheart (Cab Calloway & His Orchestra)
08. Daddy,You Got Ev’rything (Mary Dixon)
09. My Handy Man (Ethel Waters)
10. Elevator Papa,Switchboard Mama (Butterbeans & Suzie)
11. Press My Button,Ring My Bell (Lil Johnson & Black Bob)
12. Try And Get It (Bea Foote)
13. Don’t Tear My Clothes No.2 (State Street Swingers)
14. Black Snake Blues (Victoria Spivey)
15. Street Walkin’ Blues (Washboard Rhythm Kings)
16. My Daddy Rocks Me(With One Steady Roll) (Tampa Red’s Hokum Jug Band with Frankie “Halfpint”)
17. Caught Us Doin’ It (The Hokum Boys)
18. Organ Grinder Blues (Clarence Williams)
19. Electric Man (Buddy Burton & Irene Sanders)
20. Shake It,Baby (Blind Boy Fuller)
21. The Hottest Stuff In Town (Bob Howe & Frankie Griggs)
22. Pussy,Pussy,Pussy (The Light Crust Doughboys)
23. A Guy What Takes His Time (Mae West)
24. No Wonder She’s A Blushing Bride (Art Fowler & His Ukulele)
25. Shave’em Dry (Lucille Bogan)

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